Chronik der Neuen Frauenbewegung

Chronik der Neuen Frauenbewegung

Sie dokumentiert die Entstehung und Entwicklung der Neuen Frauenbewegung in Deutschland: von 1968 (dem Vorfrühling) über 1971 (dem Start) bis 1979.
 

Das Besondere: hunderte von Dokumenten aus Hinterlassenschaften der Aktivistinnen sind eingeflossen: Fotos, Flugblätter, Protokolle, Presseberichte. Sie füllen mehrere hundert Ordner, die im FMT einzusehen sind. 

Vorfrühling: 1968

Vorfrühling: 1968

Ein Tomatenwurf wird zum Symbol für das Aufbegehren der Frauen in der Außerparlamentarischen Opposition (APO).

1971

1971

Der Kampf gegen das Abtreibungsverbot wird zum Auslöser der Frauenbewegung.

1972

1972

Die Frauenbewegung formiert sich als breite Widerstandsbewegung im Kampf gegen §218.

1973

1973

Die Frauenbewegung schafft mit provokanten und phantasievollen Aktionen eine breite Öffentlichkeit.

1974

1974

Der Kampf um die Fristenlösung wird gewonnen und wieder verloren. Die westdeutsche Frauenbewegung feiert erste Feste. Der zunächst wohlwollende Ton der (Männer)Medien verschärft sich.

1975

1975

Die UNO erklärt das 'Jahr der Frau', die Frauenbewegung das 'Jahr der Frauenkämpfe'. Nach Abtreibung und Arbeit stehen jetzt die Themen Sexualität und Liebe auf der Tagesordnung.

1976

1976

Die Gewalt gegen Frauen wird zum zentralen Thema. In Berlin wird das erste Frauenhaus eröffnet. Akademikerinnen fordern Frauenstudien an allen Universitäten.

1977

1977

EMMA und Courage erscheinen. Damit haben Feministinnen erstmals eine überregionale, öffentliche Stimme. Die Einheitsfront der Bewegung differenziert sich in unterschiedliche Strömungen.

1978

1978

Die Klage gegen die sexistischen Titelbilder des Stern macht den beginnenden Kampf gegen Pornografie populär. Autonome Feministinnen und traditionelle Frauenpolitikerinnen suchen den Austausch.

1979

1979

Die Neue Frauenbewegung löst sich im politischen Sinne auf. Sie tritt den Gang in Projekte und durch die Institutionen an - oder den Rückzug in die neue Innerlichkeit. Der Feminismus hingegen ist allgegenwärtig.

Vertieft werden kann die Recherche im FMT, wo die "Chronik der Neuen Frauenbewegung" mit Dokumenten in 25 Aktenordnern übersichtlich und systematisch aufbereitet worden ist.

 

Einzelne Debatten werden in unseren Themendossiers ausführlicher behandelt.
 

© FMTPressedokumentation Chronik der Neuen Frauenbewegung © FMT

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