Sexuelle Gewalt

Es war das größte Tabu: sexueller Missbrauch von Kindern. Gewalt in Beziehungen, Vergewaltigung, Sexualmord. Die Frauenbewegung brach die Omerta – und machte öffentlich: Sexuelle Gewalt ist keine Ausnahme, sondern ein strukturelles Massenphänomen; sie ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen. Und die Feministinnen handelten: Sie initiierten Zufluchten für misshandelte Kinder und Frauen (Frauenhäuser), Notrufe und Beratungsstellen. Und sie analysierten die zerstörerischen Folgen der patriarchalen (Sexual)Gewalt. Jahre oder gar erst Jahrzehnte später übernahmen Gesellschaft und Staat Mitverantwortung bei der Hilfe für Kinder und Frauen und dem Kampf gegen die Sexualgewalt.

Da das Thema „Sexuelle Gewalt“ einen Sammelschwerpunkt des FMT darstellt und auch die Pressedokumentation sehr umfangreich ist, werden an dieser Stelle drei Aspekte herausgegriffen: Vergewaltigung, sexuelle Belästigung (am Arbeitsplatz) sowie sexueller Missbrauch von Kindern. Thematische Überschneidungen gibt es natürlich auch zum Dossier Frauenhäuser.

Diese Webseite verwendet Cookies.

Weitersurfen bedeutet: Zustimmung zur Cookie-Nutzung.

Mehr Informationen

OK