Das verkaufte Geschlecht – Kate Millett

Social Media Beitrag vom 21.04.2026: Link zum Instagram-Post

Wer profitiert wirklich von Prostitution und wer zahlt den Preis? 

In Das verkaufte Geschlecht (1981) widmet sich die Feministin, Schriftstellerin und Künstlerin Kate Mitllett (1934-2017) diesem Thema. Anhand autobiografischer Einblicke von drei Frauen aus dem New York der 1970er Jahre zeichnet sie ein Bild patriarchaler Machtverhältnisse, auf denen die Prostitution basiert. Sie knüpfte damit thematisch an ihr Werk Sexual Politics an, dass 1970 polarisiert hat. 💥

Prostitution ist auch innerhalb des Feminismus umstritten: Viele sehen darin vor allem ein System struktureller Ungleichheit, das von Abhängigkeit geprägt ist. Andere differenzieren zwischen Zwang und selbstbestimmter Sexarbeit. Für sie steht im Vordergrund, dass Menschen auch in diesem Bereich über ihren Körper und ihre Arbeit selbst entscheiden können. Im Kern geht es hier um die Frage, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen von echter Selbstbestimmung gesprochen werden kann. Im Vorwort zieht Alice Schwarzer bereits 1981 dazu eine klare Position: „Der Kampf mit den Prostituierten muss darum für eine Radikalfeministin immer gleichzeitig ein Kampf gegen die Prostitution selbst sein.“ (S. 14)

Ihr möchtet mehr über Kate Millett erfahren? Dann schaut euch unseren Beitrag vom 12.09.25 an. 

Rowohlt Taschenbuchverlag (@rowohltverlag) / Buchcover: Werner Rebhuhn Foto: André Gelpke/ VISUM

📖 SE.15.103

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21.04.2026


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