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Virtuelle Turmführung

Das ist der Bayenturm in Köln am Rhein, in dem seit 1994 das feministische Archiv FrauenMediaTurm beheimatet ist.

Am 24. August 2024 werden die 30 Jahre „Turm der Frauen“ kräftig gefeiert. Alle sind willkommen. Das Programm und genaue Informationen folgen. Mehr über den Turm ist hier zu lesen.

 

Der FMT Köln

Der FMT archiviert Bücher, Dokumente und Bilder zur Neuen und Historischen Frauenbewegung sowie zu Pionierinnen aus allen Zeiten: mehr.

 

Unsere Präsenzbibliothek ist mit Voranmeldung von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. 

Jeden vierten Mittwoch im Monat laden wir zur öffentlichen Führung ein. Nächster Termin: 28.02.2024 um 17 Uhr.

 

Für alle Besuche gilt: Bitte anmelden.

Wir freuen uns auf euch!

Der Turm der Frauen

Am 26. August 1994 zog das „Feministische Archiv und Dokumentationszentrum“ in den Bayenturm und heißt seither FrauenMediaTurm (FMT). Das war vor 30 Jahren und soll am 24. August 2024 gefeiert werden! Der modern ausgebaute, mittelalterliche Wehrturm war 600 Jahre lang das Wahrzeichen von Köln. Heute gehört der Turm den Frauen. Ihre Geschichte, die Neue Frauenbewegung wie die historische und die aktuelle Lebenslage von Frauen heute wird im FMT umfassend dokumentiert und permanent aktualisiert. Eine Fundgrube!

Der im 2. Weltkrieg zerstörte mittelalterliche Turm wurde 1991-1994 von Stadt und Land wiederaufgebaut. Der Innenausbau: die gemeinnützige Stiftung FrauenMediaTurm.

 

FMT virtuell

In die „letzte Schlacht“ gegen den Abtreibungsparagraphen zog die bundesdeutsche Frauenbewegung 1974 mit viel Remmidemmi und dieser Ansteckplakette – zumindest wenn es nach den Kölnerinnen der Frauenbefreiungsaktion gegangen wäre. Leider war die „Aktion Letzter Versuch“ nur kurzfristig ein Erfolg und der Kampf gegen den §218 durchlief noch viele Runden. Der FMT konnte einen Button ergattern. 

 

Die ganze Geschichte hinter dem Button und der "Aktion Letzter Versuch" ist hier zu lesen.

Praktikum im FMT

Du hast Lust auf einen abwechslungs-reichen Praktikumsplatz mit historischem Flair in einem netten und kreativen Team? Ob Voll- oder Teilzeit, im Bereich Archiv, Bibliothek oder Kulturmanagement: Alle wichtigen Infos für deine Bewerbung findest du hier.

Schwestern von Gestern

175 Jahre Revolution: Die Frauen von 1848

Als die revolutionären Unruhen im März 1848 Köln erreichten, gehörte die im April 1817 geborene Mathilde Franziska Anneke mit ihrem Ehemann Fritz bereits zu einem festen Zirkel sozial-revolutionärer Kreise der Stadt und verkehrte unter anderem mit dem Ehepaar Marx. Mathilde gründete 1848 die Frauen-zeitung, zog mit ihrem Mann in den badischen Revolutions-krieg und wurde nach ihrer Flucht in die USA auch dort zu einer Kämpferin -  für das Frauenwahlrecht und gegen die Sklaverei. Wer mehr über sie erfahren möchte, findet im FMT zahlreiche Materialien, unter anderem ihren Nachlass auf Mikrofilm. Ein Kurzporträt über sie ist hier zu finden. Auf unseren Social Media Kanälen verfolgen wir ihr Handeln und das vieler weiterer Frauen in den Revolutionsjahren. 

Blick ins Archiv

Kriegsvergewaltigungen

Krieg geht immer mit geschlechtsspezifischer Gewalt einher. Für Frauen tritt neben die tödliche Gewalt durch Kampfhandlungen häufig sexuelle Gewalt - durch Besatzungstruppen, eigene Soldaten und durchziehende Einheiten gleichermaßen. Hinter der Front und auf der Flucht sind Frauen und Mädchen keineswegs in Sicherheit; für viele beginnt der Leidensweg erneut. Sexuelle Gewalt versteht die Wissenschaft mittlerweile als erweiterte Kriegsführung und Terror gegen die Zivilbevölkerung, eingesetzt häufig zur ethnischen Säuberung unerwünschter Bevölkerungsgruppen. Feministinnen haben diese Systematik schon früh zur Sprache gebracht und analysiert.

Weiterlesen

Ausstellung

Die Ausstellung Simone de Beauvoir und 'Das andere Geschlecht' wandert von München nach Karlsruhe: Die Literarische Gesellschaft adaptiert die von der Bundeskunsthalle Bonn in Kooperation mit dem FMT entwickelte Schau über ihr Denken und ihre Vorstellung von Freiheit und Unabhängigkeit. Infos zur Ausstellung und viele Exponate sind hier und hier zu finden.

Alice Schwarzer interviewt Simone de Beauvoir, Paris 1971

"Ich bin Feministin!", Simone de Beauvoir 1972 im Gespräch mit Alice Schwarzer (WDR 1972).

Simone de Beauvoir mit ihrer Freundin Sylvie le Bon, 1973, Privatsammlung Alice Schwarzer.

Der Kampf gegen das Abtreibungsverbot

Endlich Geschichte: Der Paragraf 219a, der ÄrztInnen mit Gefängnis bedroht, wenn sie über ihre Bereitschaft informieren, Abtreibungen vorzunehmen, wird gestrichen. Schon 1974 traten 329 Ärztinnen und Ärzte an die Öffentlichkeit und erklärten in ihrem Manifest: „Wir haben Frauen ohne finanzielle Vorteile zur Abtreibung verholfen und werden dies auch weiterhin tun.“

 

DAS PIONIERINNEN-PROJEKT

 

 

Highlightfilm: Pionierinnen der Neuen Frauenbewegung ->

 

Videoclips: Silvia Bovenschen, Christiane Erlemann, Ute GeißlerMolli Hiesinger, Silvia Kontos, Cristina Perincioli, Ulrike Rosenbach, Helke Sander, Gisela Schneider, Dagmar Schultz, Alice Schwarzer, Barbelies Wiegmann und Sabine Zurmüh

 

Funk und Fernsehen: Die Neue Frauenbewegung in den Medien

 

Ein neuer Sound: Protest- und Spottlieder

13 Pionierinnen - Der Film

Sie sind sehr unterschiedlich, aber sie alle waren Pionierinnen der Neuen Frauenbewegung. Und sie erinnern sich leidenschaftlich an die Radikalität und den Übermut des Aufbruchs. (Mit dabei: Helke Sander, Alice Schwarzer und Sabine Zurmühl). Ein 70-Minuten Konzentrat des Herstory-Projektes. mehr

Simone de Beauvoir – das Interview 1972

Im Gespräch mit Schwarzer sagt Beauvoir zum ersten Mal: „Ich bin Feministin“. Das Interview hat Geschichte gemacht. Es ging um die ganze Welt, in Zeitungen und Raubdrucken, und ermutigte die gerade aufbrechende Frauenbewegung bei ihrem Konflikt mit den Linken. Alle Interviews in: „Simone de Beauvoir/Alice Schwarzer – Weggefährtinnen im Gespräch“ (KiWi). mehr

 

Der FMT-Vorstand und -Beirat

Der FMT-Vorstand und -Beirat
Prof. Barbara Schock-Werner, Alice Schwarzer, Prof. Johanna Wanka mehr

 

Dr. Anne-Laure Briatte, Prof. Petra Gehring, Prof. Michaela Krützen, Chantal Louis, mehr

 

FMT-Mitarbeiterinnen
Margitta Hösel, Berit Schallner, Debora Stickl, Katja Thieler mehr

Für die Schule

Demonstration gegen den Paragraphen 218 in Aachen, 1986, Copyright: FMT (Signatur: FT.02.089)

Für die Schule

Zeitzeuginnen, Quellen, Texte: Die Neue Frauenbewegung macht Schule › mehr

Medienportal

Medienportal

Die Neue Frauenbewegung multimedial › mehr

Ein neuer Sound

Ab heute mein Programm

Für diese Aufnahme haben sich 1976 Frauengruppen aus München, Frankfurt und Darmstadt zusammengetan. Und losgesungen.

Die Flying Lesbians

Entstanden ist die Berliner Frauenband beim „Rockfest im Rock“, am 11. Mai 1974. Ein Jahr später haben sie diese Platte aufgenommen.

Die Bonner Blaustrümpfe

Ihre „Protest- und Spottlieder“ (Texte u.a. von Caroline Muhr) haben die Bonnerinnen im Jahr 1977 aufgenommen.

Die Neue Frauenbewegung in Bildern

Die neuen Feministinnen in den 70er und 80er Jahren. 86 Fotos, von München bis Berlin, von Köln bis Femø. Dokumente der Lebensfreude. mehr

 

Frauenkongress 1970er Jahre, Bildquelle: EMMA-Archiv, © Inge Werth (FMT-Signatur: FT.02.0246)
Die Kalendergruppe des Frauenkalenders: Renate Bookhagen, Ursula Scheu, Alice Schwarzer und Gudula Lorez (Quelle: FMT / Privatsammlung Alice Schwarzer)
Jubiläumsbanner

Feminismus feiern: Das Event 2021

50 Jahre Neue Frauenbewegung - das feierten und diskutierten Pionierinnen und Töchter, Pragmatikerinnen und Intellektuelle aus drei Generationen zwei Tage lang im Turm. Wir haben alles gefilmt: FrauenMediaTurm - YouTube

Publikum des Events 50 Jahre Neue Frauenbewegung

Feministinnen der ersten Stunde im Gespräch - sechs Pionierinnen erzählen von den Anfängen der Neuen Frauenbewegung. Video

 

Nachlesen: Texte der Neuen Frauenbewegung aus der Lesung auf dem Event.

 

Jetzt bestellen: 

info@frauenmediaturm.de 

 

Kosten: 3 € plus Porto

Ohne Geschichte keine Zukunft? Dr. Anne-Laure Briatte (Sorbonne), Prof. Ute Frevert (MPIB), Prof. Johanna Wanka (Prof. em.) und Dr. Kerstin Wolff (AddF) diskutieren über Frauenbewegungsgeschichte. Video

Ist Köln eine Frauenstadt? Diese Frage stellte FMT-Vorständin und Ex-Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner an den Beginn des vollgepackten Wochenendes, mit dem der FMT 50 Jahre Frauenbewegung in Köln gefeiert hat. Nach dem Fest sagen wir: Ja! Dennoch bleibt viel zu tun, ob beim Dreigestirn oder in der Frauenpolitik.

Mehr dazu und zu den Gesprächen über Feminismus, Politik, Kunst und Karneval findet ihr in der Nachlese.

 

Wer nicht dabei war, kann sich hier nochmal alles anschauen: Köln - Die Stadt der Frauen - YouTube

Moderne Architektur

© FMT / Jens Willebrand

Moderne Architektur

"In den mittelalterlichen Mantel habe ich ein Kleid des 21. Jahrhunderts gestellt!" So beschreibt Architektin Dörte Gatermann ihren Entwurf für den Innenausbau des Bayenturms. Um das "Himmelsauge" und den Aufzug mussten sie und Bauherrin Alice Schwarzer allerdings so manchen Kampf ausfechten. › mehr

Der FrauenMediaTurm beteiligt sich am Aufbau des DDF, dem digitalen Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland.
Getragen wird dieses Projekt von den zahlreichen Archiven des i.d.a.-Dachverbandes.

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