Social Media Beitrag vom 17.06.2024: Link zum Instagram-Beitrag
Sie war ein Unikat: die feministische Satire-Zeitschrift „Die Schwarze Botin“. In 33 Ausgaben befassten sich die Herausgeberinnen mit den Verhältnisse innerhalb und außerhalb der Frauenbewegung – satirisch, bissig und konträr.

Die Verfasserinnen stritten sich mit allen: anderen feministischen Zeitschriften, wie der Courage, Frauen und Film und EMMA, die sie boykottieren wollten, bevor diese überhaupt das erste Mal erschienen war. Mit dem Kommunistischen Bund (KB) und anderen linken Gruppen. Sie ließen sich von keiner Strömung vereinnahmen – auch auf den Seiten der Zeitschrift standen unterschiedliche Denkschulen nebeneinander.
Sie überschritten Grenzen und provozierten. Unter dem Titel „Schnittmuster für zukunftsorientierte Frauen“ thematisieren die Herausgeberinnen in der ersten Ausgabe beispielsweise die Obduktion von Ulrike Meinhof.

Mehr über die Zeitschrift erfahrt ihr zum Beispiel bei uns im Turm: hier könnt ihr durch alle Ausgaben blättern (FMT, Z-Ü108). Oder ihr lest unseren Text über sie auf dem Portal des @ddfarchiv: „Schnittmuster für zukunftsorientierte Frauen: Die feministische Satire-Zeitschrift Die Schwarze Botin [1976–1987]“ (Berit Schallner)